Fahrradsegen oder Fahrradplage? (Teil 20)

China wird entgegen vieler Vorurteile immer umweltfreundlicher und ist in vielen Bereichen schon Vorreiter oder sogar weltweit führend, so zum Beispiel in der Nennleistung von Solarenergieanlagen. Auch das Fahrrad wird immer beliebter und ist schon lange nicht mehr ein Zeichen für Armut, sondern viel mehr ein Fortbewegungsmittel, mit dem man in den Megastädten am schnellsten und umweltschonensten von A nach B kommt (laufen ist aufgrund der großen Distanzen häufig keine gute Option). Doch das Ganze hat einen Haken: Egal ob OFO Fahrrad oder MoBike, sie sind überall. Die Fahrräder werden nicht selten auf Feldern und Highways abgestellt oder versperren ganze Bürgersteige. Vor allem wenn viele Chinesen an einen Ort müssen, sammeln sich schon einmal schnell mehrere hundert Fahrräder vor einem Gebäude, die dann den Verkehr behindern und zu Unmut führen. Dennoch bin ich großer Fan der Fahrräder und gewichte die positiven Aspekte deutlich stärker.

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Jeden Montag poste ich einen kurzen Text über eine Beobachtung, die ich in China gemacht, oder eine Erkenntnis, die ich gewonnen habe. Bitte beachte, dass einige der Texte auf subjektiven Eindrücken beruhen und nicht auf andere Quellen zurückzuführen sind. Alle bisher veröffentlichten Posts findest Du unter der Kategorie China für Einsteiger. Lese hier Teil 19 über Eintritte & Studentenrabatte.

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Eintritte & Studentenrabatte (Teil 19)

Dies ist ein Bereich, an denen sich viele Länder (auch Deutschland) ein Beispiel an China nehmen können: Alle staatlichen Museen sind kostenlos. Und alles andere? Studenten und Schüler zahlen bei fast allen Sehenswürdigkeiten in China nur die Hälfte, sofern sie einen entsprechenden Ausweis vorlegen können. Ein deutscher Schüler-/Studentenausweis erfüllt ebenfalls seinen Zweck, auch wenn man davon ausgehen kann, dass diesen kein Chinese lesen kann. Was Studenten ebenfalls erfreuen wird: Alle Clubs sind kostenlos bzw. verlangen keinen Eintritt, dafür muss man allerdings für die Getränke etwas mehr bezahlen.

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Jeden Montag poste ich einen kurzen Text über eine Beobachtung, die ich in China gemacht, oder eine Erkenntnis, die ich gewonnen habe. Bitte beachte, dass einige der Texte auf subjektiven Eindrücken beruhen und nicht auf andere Quellen zurückzuführen sind. Alle bisher veröffentlichten Posts findest Du unter der Kategorie China für Einsteiger. Lese hier Teil 18 über das Problem des Smogs.

Smog (Teil 18)

Eine der unschönen Seiten Chinas ist das Problem mit dem Smog, also einfach ausgedrückt verschmutzter Luft. Gerade in den Großstädten ist die Belastung durch Feinstaub besonders groß, wobei Verursacher nicht nur Autos und Fabriken, sondern im Winter vor allem veraltete Heizungen sind. Daher ist die Belastung in den Wintermonaten auch überdurchschnittlich hoch. Gesundheitsgefährdend ist vor allem der Staub mit der Bezeichnung PM2.5, der sich in der Lunge festsetzt und bei langfristiger Aussetzung gefährlich sein kann. Aus diesem Grund sieht man ab Messwerten von 150 oder drüber (zum Vergleich: In europäischen Städten liegen die Werte meist deutlich unter 50) auch vermehrt Menschen mit Smogmasken auf der Straße. Für eine reguläre Urlaubsreise ist jedoch i.d.R. keine Smogmaske nötig, zumal mehrere Faktoren zusammenspielen müssen, um wirklich gefährlich hohe Werte zu erzeugen. Diese kann man übrigens ganz einfach in speziellen Apps einsehen. Der höchste Wert, den ich bisher erlebt habe, war knapp über 750. Bei solch hohen Werten bleibt man nach Möglichkeit zu Hause und die Schulen bleiben geschlossen.

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Keine Sorge, in China findet man wirklich alles! (Teil 17)

Naja, zumindest fast alles. Egal ob es die deutsche Rittersport-Schokolade ist, die man so gerne isst, oder man passende Dekoration sucht, um es sich zur Osterzeit in China gemütlich zu machen, man findet so ziemlich alles. Die „Garantie“ dafür, hat man spätestens seitdem es Taobao und JD gibt, die zwei bekanntesten chinesischen Versandhäuser, die selbst frisches deutsches Brot liefern. Wenn man als Tourist in China unterwegs ist, findet man jedoch auch viele westliche Artikel in speziellen Supermärkten, wie beispielsweise der Großhandelskette METRO. Auch ein Besuch im schwedischen Möbelhaus IKEA lohnt sich, nicht nur für das Essen, sondern auch, um die von uns so geliebten Einrichtungsgegenstände zu finden.

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Was kostet wie viel? (Teil 16)

Eine Frage, die natürlich stark von der jeweiligen Region in China abhängt. Generell ist China aber für Europäer verhältnismäßig günstig. Eine Taxifahrt ist mit ca. 15 Yuan (ca. 2 Euro) für zehn Minuten genauso günstig wie ein reguläres Mittagessen (in China ist es günstiger Essen zu gehen als selbst zu kochen!). Ein Kaffee kostet hingegen häufig fast doppelt so viel wie ein Mittagessen. Nicht nur essen und Taxi fahren ist sehr günstig, auch Hostels sind sehr preiswert, Flugreisen hingegen ähnlich teuer oder teurer als in Europa. Markenkleidung ist durch die bis zu 40 prozentige Luxussteuer in China meistens deutlich teurer als in Europa, was teilweise auch für Marken wie H&M und Zara gilt. Dafür sind Eintritte in die meisten Sehenswürdigkeiten sehr preiswert und staatliche Museen sogar kostenlos. Möchte man jedoch eine Wanderung unternehmen, muss man für den Berg sehr wahrscheinlich Eintritt zahlen, was die günstige Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch wieder ausgleicht. Insgesamt sind also vor allem Dienstleistungen noch immer verhältnismäßig günstig, importierte Produkte jedoch überdurchschnittlich teuer.

Jeden Montag poste ich einen kurzen Text über eine Beobachtung, die ich in China gemacht, oder eine Erkenntnis, die ich gewonnen habe. Bitte beachte, dass einige der Texte auf subjektiven Eindrücken beruhen und nicht auf andere Quellen zurückzuführen sind. Alle bisher veröffentlichten Posts findest Du unter der Kategorie China für EinsteigerLese hier Teil 15 über Straßenverkäufer in China. 

Was verkaufen die Straßenhändler in China? (Teil 15)

Gefühlt alles! Angefangen bei ganzen Mahlzeiten und Snacks über Markenplagiate, Unterwäsche, Kalligrafie-Utensilien, Kinderspielzeug, Handyzubehör und Gemälden bis hin zu lebenden Tieren wie Schildkröten, Mäusen und teilweise sogar Hunden findet man alles. Leider stimmt es im Übrigen, dass man in China an vielen Ecken noch immer lebende kleine Tiere wie Fische und Schildkröten in kleinen Kugeln oder beutelartigen Behältnissen als Schlüsselanhänger kaufen kann. So makaber es auch ist: Die Hersteller werben damit, dass diese durch eine nährstoffreiche Flüssigkeit bis zu drei Monate lang überleben können, was durch die fehlende Sauerstoffzufuhr aber wahrscheinlich noch nicht einmal gegeben ist.

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Heißes Wasser und Baijiu – Was Chinesen gerne trinken (Teil 14)

In China ist heißes Wasser (热水, Reshui) wohl fast so beliebt wie Tee (茶, Cha). Häufig gibt es beide Getränke sogar kostenlos zum Essen dazu. Bei Getränkespendern hat man hingegen die Auswahl zwischen kaltem und heißem Wasser, wobei das vermeintlich kalte Wasser eher als lauwarm einzustufen ist, da es sich direkt neben dem heißen befindet und sich dadurch gleich mit erhitzt. Wasser aus der Leitung sollte man hingegen nicht trinken. Neben heißem Wasser und Tee gibt es auch häufig westliche Softdrinks (Cola, Fanta, Sprite etc.) zu kaufen, die wie das chinesische Bier überraschend preiswert sind. Wer auf seinen morgendlichen Kaffee nicht verzichten möchte, muss dafür in China in Kauf nehmen, für diesen mehr als für sein ganzes Mittagessen zu zahlen. Zu guter Letzt darf an dieser Stelle natürlich der Baijiu (白酒) nicht unerwähnt bleiben, ein Schnaps, der eine Alkoholkonzentration von 50-65 Vol.-% hat und auch gerne bei Geschäftsessen konsumiert wird.

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Das Highlight eines jeden Tages – Das Essen (Teil 13)

In China kann man schnell das Gefühl kriegen, dass es so viele Gerichte wie Menschen gibt. Auch wenn dies eine starke Übertreibung ist, gibt es viele Gerichte, die wir als Westler noch nie zuvor gesehen haben und auf Anhieb auch nicht identifizieren können. Da man die chinesische Sprache womöglich noch nicht beherrscht, ist es ratsam, sich ein Restaurant auszusuchen, welches Bilder auf der Speisekarte hat. Selbstverständlich kann man sein Essen auch gleich in einer der vielen Garküchen auf der Straße kaufen, sollte dabei jedoch nicht zu hohe Hygieneansprüche haben. Wird man von einem Verkäufer bzw. von einer Bedienung gefragt, ob das Essen „la“ (scharf) sein soll, sollte man je nach Region eher ablehnen, da Chinas Küchen (vor allem die in Sichuan) häufig deutlich schärfer sind als europäische. Trinkgeld gibt man in chinesischen Restaurants im Übrigen nicht.

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Du kannst kein Chinesisch? Lade dir einen Offline-Übersetzer runter (Teil 12)

Da nur ein kleiner Bruchteil der Chinesen Englisch sprechen, sollte man sich vor einer Reise nach China auf jeden Fall einen Übersetzer herunterladen, am besten eine Version, die auch offline funktioniert. Zu empfehlen sind hier die Apps Pleco, Hanping Chinese und der Translator von Bing. Mit letzterem kann man auch ohne ein kostenpflichtiges Plug-In zu erwerben ganz einfach ein Dokument abfotografieren, was dann innerhalb von wenigen Sekunden auf Deutsch oder Englisch übersetzt wird.


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Spring zur Seite, wenn du die Melodie von „Happy Birthday“ hörst! (Teil 11)

In einigen chinesischen Großstädten fahren täglich unzählige Fahrzeuge auf und ab, die die Straße mit Wasser besprühen. Unabhängig von der Sinnhaftigkeit dieser Praktik sollte man sich vor diesen Reinigungsfahrzeugen in Acht nehmen, denn der Wasserstrahl reicht häufig bis auf den Bürgersteig. Um die Passanten zu warnen spielen die meisten Fahrzeuge eine Melodie, häufig die von dem uns bekannten Happy Birthday Song.


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